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Far Or Near Aporia

Far Or Near — Aporia (April 21st, 2017)

                              Far Or Near — Aporia (April 21st, 2017)
•■•  
Location: Leipzig, Germany
Genre: Alternative, Indie Rock, Post~Rock, Progressive Rock
Album release: April 21st, 2017
Record Label: KTF~Records / Kick The Flame Publishing
Duration:     54:25
Tracks:
01. Thymesis     5:44
02. Aggravation     7:37
03. Tidal     7:10
04. TAΩ      3:04
05. (I) Abhaya     3:49
06. (II) Adrift     6:01
07. (III) Φ (Phi)     5:41
08. RYŌAN~JI     4:24
09. Nadir     5:25
10. Fovea     5:36
Personnel/Credits:
•   THARI KAAN // vocals & bass
•   RØBBY KRANZ // guitar & vocals
•   RICHIEE SYHRE // drums
Strings on TAΩ and RYŌAN~JI by
•   PAULINE PFEIFFER // violin
•   HENRIETTE MITTAG // viola
•   BENNI CELLINI // cello
•   produced and mxied by ANDY SCHMIDT
•   mastered by MICHAEL BOER
•   artwork by BENEDIKT DEMMER
•   APORIA was written and recorded during the summer of 2016
•   We´d like to thank our families, friends and everyone who has supported us so far. This album means a lot to us and we are happy to share it with you.
Review
Pro: Kraftvoll, emotional und neu.
Kontra: Hier und da ein paar Unstimmigkeiten in den Gesangslinien und eine verschenkte Chance bei dem Track “Tao”.
Wertung:  4 / 5 — großartig
•   Die Leipziger Band FON erstrahlt im neuen Gewand: Mit dem kommenden Album „Aporia“ hat man sich zum einen dafür entschieden, vorerst zu dritt weiterzumachen, zum anderen gab es einen „Namenswechsel“. Unter Far or Near schlagen Thari, Robby und Richiee nun einen deutlich härteren Ton an.
•   Dafür sorgt nicht zuletzt Metal~Urgestein Andy Schmidt von Disillusion, der an den Reglern saß, um „Aporia“ den Sound zu verpassen, den es benötigt. Dieser intensive Prozess mündet in zehn neuen Songs, die anders sind als das, was man von der Band bisher kennt.
•   FON bzw. jetzt Far or Near standen immer für einen sehr emotionalen Gesang sowie für ein richtig gutes Songwriting. Auf „Aporia“ gehen sie diesen Weg konsequent weiter und fügen noch eine weitere Komponente hinzu: Härte!
•   Der Gesang wird somit aggressiver, die Riffs teilweise sogar metallisch. Das ist man von der Band bis jetzt nur im kleinen Rahmen gewöhnt. Anfangs befremdlich, festigt sich dieser Wandel allerdings mit jedem Durchlauf.
•   Schon „Aggravation“ spiegelt diesen neuen Stilmix gut wider. Der Gesang bleibt sehr kraftvoll, gibt sich jedoch bereits leicht angeraut und auch die Riffs klingen deutlich härter. Richiee macht wie immer eine sehr gute Figur an den Drums; leider mit etwas weniger Groove, stattdessen wird es progressiver. Thari und Robby stellen nach wie vor einen eigenen Standard für zweistimmigen Gesang dar; hier bekommt man immer noch Gänsehaut.
•   Hört man dann „Tidal“ das erste Mal, meint man, The Dillinger Escape Plan betreten die Bühne. Doch gerade bei diesem Song fällt auf, dass die Gesangslinien in Kombination mit den Lyrics, die verwendet wurden, nicht so gelungen klingen. Es wirkt teilweise unrund, doch zum Glück ist dies nur sehr selten der Fall.
•   Bassfreunde werden ebenfalls einen kleinen Tod sterben müssen, denn da Thari sowohl singt, als auch besagtes Instrument bedient, sind es nur einfache Basslinien, die auf „Aporia“ zum Zuge kommen. Durch ein ausschweifenderes Spiel wäre diesbezüglich noch viel mehr Tiefe drin gewesen. Nichtsdestotrotz fesseln Far or Near ihre Hörer mit Mittelteilen wie in „Tidal“ regelrecht an die Lautsprecher.
•   Wer dennoch die alten FON vermisst, der findet sie schließlich in „Abhaya“ wieder.
•   Der intensive Einsatz von Effektgeräten wie in „Adrift“ lässt das Trio zudem sehr satt klingen, während hinter „Phi“ auch eine experimentelle Metal~Band stecken könnte. Die Frage ist, ob Far or Near dies auch so nach außen tragen wollen. Schlecht klingt es zumindest nicht.
•   Mit dem Track „Tao“ kann man dann aber doch ein ganz spezielles Problem haben. Klavier und Streicher ertönen, es ist absolut atmosphärisch. Tharis Stimme tut ihr Übriges. Ein Gänsehautmoment, der als Interlude für einen Krachertrack dienen könnte. Ab der Mitte steigt der Spannungsbogen und Tharis Schreie aus der Ferne gehen unter die Haut. Alles ist perfekt, um danach so richtig durchzustarten ~ und dann? Feierabend, denn es geht mit einem ruhigen Titel weiter. Hier wurde leider ganz klar Potenzial verspielt. Es hätte andernfalls ein Meisterstück werden können.
•   Davon abgesehen handeln sich Far or Near aber keine weiteren Kritikpunkte ein. Die Produktion hat ausreichend Druck und die Instrumente sowie der famose Gesang kommen perfekt durch.
•   Hat man sich also erst einmal an die neue Ausrichtung der Band gewöhnt, entpuppt sich „Aporia“ als ein sehr gutes Album mit kleinen Ecken und Kanten. So etwas passiert aber nach einer Neuausrichtung, und da diese nicht schlecht vollzogen wurde, bleibt nur zu sagen: Weiterhin unterstützen und gerade zu Livekonzerten der Band gehen, denn das ist eine wahre Schau.
Website: https://www.farornear.eu/
Also:
Leserbewertung 8.5/10 (2 Bewertungen)
•   Das Leipziger Trio um Frontfrau und Bassistin Thari Kaan bringt mit „Aporia” sein Langspiel~Debüt heraus, das erfolgreich via Crowdfunding finanziert wurde. Auf dem Zettel haben FAR OR NEAR einen Mix aus Alternative, Progressive und Post-Rock.
•   Als Opener fungiert das kraftvolle „Thymesis“, beim dem sich die Langäxte alsbald warm gespielt haben und auch das nachfolgende, abwechslungsreiche „Aggravation“ setzt auf knackige Riffs und punktgenaue Drums von Richiee Syhre. Die Vocals teilen sich an dieser Stelle die bereits erwähnte Fronterin und der Gitarrist Røbby Kranz. Neben temperamentvollen Shouts gibt es auch leise Passagen, ehe „Tidal“ wieder in die Vollen geht. Für das gefühlvolle „Toa“ tritt zudem ein Streicher~Terzett auf den Plan, bevor „Abhaya“ in Crossover~Gefilde abdriftet, wohin ich Tharis Stimme auch am ehesten verorten würde. Zudem eröffnet die Nummer die Trilogie um einen Jungen auf der Flucht, die mit den Stücken „Adrift“  und „III“ energiegeladen weitergesponnen wird. Derweil schlägt „Ryöan~Ji“ leise Töne an und auch „Nadir“ sucht zunächst sein Heil in reduzierten Melodien, die insbesondere vom ausdrucksstarken Gesang getragen werden. Am Ende geht der Dreier, der aus der Formation FON hervorgegangen ist, jedoch wieder aufs Ganze und mit dem finalen „Fovea“ wird ein letztes Mal den Emotionen freien Lauf gelassen.
•   Erwähnen möchte ich noch, dass Thari Kaan seit dem vergangenen Jahr auch Teil von PHILLIP BOAs VOODOOCLUB ist. Sprich: Nachdem Pia Lund schon Ende 2013 ihren Hut genommen hat und die Kollegin Pris (die eine ähnlich hohe Stimmlage hatte wie Boas Ex) nicht lange mit von der Partie war, hat der weibliche Gesang beim VOODOOCLUB eine ganz neue Klangfarbe bekommen. Mit ihrem höchsteigenen Projekt FAR OR NEAR und dem Erstling „Aporia“ ist Fräulein Kaan allerdings in einer etwas härteren Rock~Gattung unterwegs, die jedoch blendend zu ihrem kräftigen Organ passt.
•   http://www.terrorverlag.com/
Label: http://www.kicktheflame.com/
Facebook: https://www.facebook.com/farorneartheband
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